Reality Theatre

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Das CAMTech (dort arbeite ich) unterhält ein Reality Theatre, das im Wesentlichen aus einer gekrümmten Projektionsfläche und drei Projektoren besteht. Dort können wir unsere Projekte vor einem größeren Publikum vorführen. Heute, als ich zum ersten Mal dort war, stellte Adrian gerade seine virtuelle Fahrschule vor. Um eine möglichst hohe Realitätstreue zu erreichen, haben sie für das Projekt extra das Vorderteil eines echten Autos abgeschweißt und nutzen dieses jetzt als Cockpit für die Fahrsimulation.

Den besten Eindruck bzw. die beste Immersion erzielt man im Brennpunkt der runden Projektionsfläche, also etwa da, wo heute das Auto-Cockpit stand. Und wenn man im Cockpit sitzt, ist der Effekt gar nicht mal so schlecht. Mir wurde sogar ein ganz wenig mulmig im Magen, was wahrscheinlich daran liegt, dass der Körper zwar die visuellen Informationen des Fahrens bekommt, aber eben nicht die Beschleunigungskräfte, die beispielsweise beim Bremsen oder beim “Um die Kurve Fahren” auftreten.

Im Zuschauerraum wird man dagegen eher nicht so sehr in das Geschehen eintauchen können, da man dort wie vor einer Kinoleinwand sitzt. Der Effekt ist natürlich dort auch nicht schlecht, aber man möchte ja mehr als nur bloßes Kino erreichen. Es bleibt vielleicht noch zu erwähnen, dass man für den Weg vom Büro zum Reality Theatre etwa 8 bis 10 Minuten einplanen muss, so dass man leider nicht mal schnell rüber gehen kann, um etwas auszuprobieren.

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