Archive for May, 2007

Ankunft in Singapur

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Nun bin ich also tatsächlich lebendig und wohlbehalten im fernen Singapur eingetroffen. Beim Ausfüllen des Einreiseformulars im Flugzeug war mir schon etwas mulmig zu mute (Stichwort: WARNING: DEATH FOR DRUG TRAFFICKERS UNDER SINGAPORE LAW). Meine neue Polar-Pulsuhr (vielen lieben Dank noch mal liebe Birka) musste ich erst einmal um ganze sechs Stunden nach vorne stellen und nun fühlt es sich zwar wie Mittag an, es ist aber schon längst Abend.

Am Flughafen wurde ich von Harald (Doktorand aus Darmstadt) abgeholt, der mich gleich mit einem Taxi zu meinem Apartment auf dem Campus der Nanyang Technological University brachte, wo ich in den nächsten vier Wochen wohnen werde. Beim ersten kurzen Spaziergang über den Campus fielen mir sofort die überdachten Bürgersteige auf. Ob die mich wohl vor dem schönen Sonnenschein schützen sollen? Ich denke mal eher nicht, denn statt schönen Sonnenschein ist hier im Moment eher dunkelgrauer Himmel angesagt, der einem ganz schön aufs Gemüt schlagen kann.

Auf unserer anschließenden Bustour zur nächstgelegenen Mall war ich dann ziemlich beeindruckt vom Fahrkartenabrechnungssystem. Da können wir uns in Deutschland eine dicke Scheibe von abschneiden. Und so funktioniert es: jeder Fahrgast kauft sich eine Geldkarte, lädt dort Geld drauf und beim Einsteigen fährt er kurz mit dem geschlossenen Portemonnaie über einen kleine Automaten. Dann macht es PIEP oder PIEP PIEP PIEP (Normal/Ermäßigt) und schon hat man bezahlt, ohne dass man die Geldkarte mühselig aus dem Portemonnaie herauskramen musste. So ein tolles Ding hab ich mir natürlich auch gleich zugelegt und auf dem Rückweg konnte ich dann auch zum ersten Mal selbst PIEP machen. Wirklich schön.

In der Mall hat es selbst um 21:30h nur so von Menschen gewimmelt. Das Essen scheint hier wirklich sehr gut und preiswert zu sein. Man kann sich beispielsweise für rund zwei Euro handgemachte Nudeln, frisches rohes Gemüse und Fisch/Fleisch aussuchen, das dann für vor den eigenen Augen kurz angebraten wird. Frischer geht’s wirklich nicht. Prädikat: Lecker! Wer hier selbst kocht ist selbst schuld.

Mein Apartment besteht aus fünf separat abschließbaren Wohnräumen mit gemeinsamem Wohnraum/Küche/Balkon. Die meisten Räume scheinen jedoch unbewohnt. Bisher habe ich jedenfalls nur das polnische Pärchen aus dem Nachbarraum kennen gelernt. Und bevor mir jetzt die Äuglein zufallen, wünsche ich allen eine erholsame Nacht. Schlaft gut!

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